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Jubiläumssäule

 

Die Jubiläumssäule ist ein Denkmal, das aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums und des 60. Geburtstags von König Wilhelm I. von Württemberg 1841 bis 1846 auf dem Schloßplatz in Stuttgart errichtet wurde.

Die Säule besteht aus einem 30 Meter hohen Granitschaft, der 5 Meter hohen Statue der römischen Göttin Concordia, vier Reliefs mit historischen Szenen und vier allegorischen Figuren an den Ecken des Säulensockels.

Quelle und weitere Informationen bei wikipedia.

Steingruppe

Nähe Planetarium

Nachtrag: im Zuge der S21-Bauarbeiten wurde die Skulptur auf die andere Seite der Straße versetzt, sie steht jetzt also in der Nähe des Staatstheaters, Kleines Haus.

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Loriot-Gedenksäule

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Ulli Gsell, Eugensplatz, Stein, aufgestellt 2013

Inschrift:

„Loriot lebte von 1938 bis 1941 als Schüler des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums in Stuttgart und stand hier erstmals auf einer Theaterbühne und vor einer Filmkamera.“

„Vom süddeutschen Rundfunk aus begann sein einzigartiger Aufstieg zu Deutschlands beliebstestem Schauspieler und Komiker.“

„Gestiftet von Dr. Volker und Christa Merz. Im Andenken an Albrecht Leo Merz und Aline Maid Merz geborene Glaeser-Callion – Ulli Gsell fecit MMXIII“

Nachtrag:

Jetzt mit Mops:

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„Abendstern“

Micha Ullman, 1966, Stauffenbergstraße/Bolzstraße, Fräsung in Betonplatte

Der „Abendstern“ ist die kleinste Skulptur im öffentlichen Raum Stuttgarts. „Gewesen“ muss man wohl nun dazu setzen, denn im Herbst 2013 sieht es an der Ecke, wo der Abendstern war, so aus:

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Nachtrag vom 15. 3. 2014:

Inzwischen sind am Standort (besser: „Liegeplatz“) des Abendsterns neue Bodenplatten verlegt. Ohne Stern.

Wer kennt sie nicht, die Zeitungsberichte über Putzfrauen, die in Museen moderne Kunstwerke wegfegen, weil sie die Fett- oder sonstigen Müllberge nicht als Kunst erkennen. Leichte Häme über die Künstler und ihre Werke schwingt bei den Autoren und meist doch auch bei den Lesern dieser Meldungen mit. Nun also waren es Bauarbeiter, die ein Kunstwerk zu einem historischen Kunstwerk gemacht haben. Blöd: wahrscheinlich hats keiner gemerkt. Ullmann wollte ein unscheinbares Zeichen setzen und damit ein kurzes Innehalten im Alltagsgewühl. Es war ein wohl zu unscheinbares Zeichen. Wenige Meter weg steht eine potthässliche Bronzeskultpur irgend eines württembergischen Grafen, Königs oder so was, bei der besteht nicht die Gefahr, dass sie versehentlich weggeebaggert wird. Dabei wärs nicht schade drum.

Nachtrag vom 27. 4. 2014

Der „Abendstern“ ist wieder aufgegangen. Inzwischen ist die Baustelle abgeräumt und der Betrieb in „Carls Brauhaus“ brummt. Tatsächlich gibt es noch eine Bodenplatte mit einer Fräsung drin. Siehe Abbildung. Aber: Ist das der „Abendstern“ von Ullmann? Der Glimmer fehlt. Das kann der Zahn der Zeit sein. Die Fräsung ist flacher. Vielleicht wurde die Platte abgeschliffen. Aber: die Fräsung scheint sich auch an einer anderen Stelle der Platte zu befinden. Leider hab ich kein Gesamtbild der bisherigen Platte, damals aber schien die in einer Ecke zu sitzen, heute sitzt sie sehr viel mittiger. Was ist da los?

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